Fahrzeugdaten eingeben
Wie funktioniert ein Auto Leasing Rechner?
Beim Fahrzeugleasing zahlst du nicht den vollen Kaufpreis, sondern nur den Wertverlust des Autos über die Laufzeit – plus Zinsen. Unser Rechner verwendet die gängige deutsche Leasingformel:
Die Leasingrate berechnet sich aus:
- Abschreibung: (Kaufpreis − Anzahlung − Restwert) ÷ Laufzeit in Monaten
- Zinsanteil: (Kaufpreis − Anzahlung + Restwert) ÷ 2 × Monatszinssatz
- Monatliche Rate = Abschreibung + Zinsanteil
Was ist der Restwert?
Der Restwert ist der vertraglich festgelegte Wert, den das Fahrzeug am Ende der Leasinglaufzeit noch haben soll. Du zahlst beim Leasing nur den Wertverlust – nicht das ganze Auto.
- Hoher Restwert (60–70%): Niedrigere Monatsrate – typisch für Premiummarken, kurze Laufzeiten.
- Niedriger Restwert (20–30%): Höhere Monatsrate – oft bei günstigen Fahrzeugen oder langen Laufzeiten.
- Kaufoption: Möchtest du das Auto kaufen, zahlst du den Restwert als Einmalbetrag.
Faustregel: Bei 36 Monaten / 15.000 km p.a. liegen Restwerte typischerweise bei 45–60% – je nach Marke und Modell.
Was ist der Leasingfaktor?
Der Leasingfaktor zeigt, wie viel Prozent des Bruttolistenpreises du monatlich zahlst. Er wird berechnet als: Monatliche Rate ÷ Kaufpreis × 100.
- Unter 0,6: Sehr gutes Angebot
- 0,6 – 0,8: Gutes Angebot
- 0,8 – 1,0: Durchschnittlich
- Über 1,0: Teuer
Leasing vs. Kauf – was lohnt sich?
Leasing lohnt sich besonders, wenn du alle 2–4 Jahre ein neues Auto fahren möchtest, steuerliche Vorteile als Selbstständiger nutzen kannst, oder keine hohe Anzahlung leisten willst. Ein Kauf ist langfristig oft günstiger, bietet aber weniger Flexibilität.
Leasing Tipps für 2026
- Kilometerleasing ist in Deutschland die häufigste Form – Mehrkilometer werden nachberechnet
- Achte auf den effektiven Jahreszins, nicht nur die Monatsrate
- Überführungskosten und Zulassung kommen oft noch obendrauf
- GAP-Versicherung empfohlen bei Totalschaden
- Elektroautos haben oft bessere Leasingkonditionen durch Subventionen